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2005 -
Mariahof

Sanatorium for coma vigil patients in Mariahof, Styria, Austria. Project development


Als Architekt steht man aufs Tiefste ber?hrt vor einer Aufgabe wie dieser. Wachkoma ? ein gesellschaftliches Thema voller Ungewissheiten, das unsere tiefsten ?ngste ber?hrt und uns die elementarsten Fragen des Menschseins vor Augen f?hrt. Vor allem aber trifft es das pers?nliche Schicksal der betroffenen Menschen, ihrer Angeh?rigen, der Pfleger und ?rzte, die Gro?es leisten.

Wir haben uns der Aufgabe mit gro?er Ehrfurcht gen?hert. Von Beginn an haben wir eine ganzheitliche, geomantische Planungsmethode angewandt, bei der beginnend bei Hr. M?ser - dem Initiator des Projektes ? bis hin zum tats?chlichen Grundst?ck und seiner Lage alle Beteiligten Personen und Elemente in ihrem Bezug zueinander betrachtet wurden.

Damit haben wir uns auf die Suche begeben. Nach Zusammenh?ngen, Verbindungen, Hinweisen im Leben der Betroffenen und Beteiligten, in der Gemeinde, am Grundst?ck, bis hin zur Einbindung in den Sonnen- und Sternenlauf. Wir haben viele Elemente gefunden, die sich langsam zu einem gro?en Bild zusammengef?gt haben.
Warum hat etwa gerade die Gemeinde Mariahof schon vor vielen Jahren dieses Grundst?ck f?r die Errichtung eines Sanatoriums gekauft, das genau gespiegelt um den Hauptkamm der Seetaler Alpen nach Bad St. Leonhard weist, jenem schicksalhaften Ort des Gerhard M?ser, der Jahre seines Lebens bestimmen sollte. Und was genau hat diese 30? Abweichung der Spiegelachse von der Achse der Tag- und Nachtgleiche mit dem Wissen der alten Geomanten ?ber heilige Geometrien und Formen zu tun?

Eine Vielzahl derartiger Zusammenh?nge hat sich buchst?blich vor uns aufgetan. Dieser Prozess ist noch lange nicht beendet, tats?chlich haben wir mit dem vorliegenden Projekt den Samen gesetzt, der bis zur Fertigstellung des Bauwerks zum Baum herangewachsen sein wird und dessen Bl?ten in unterschiedlichen Farben und Formen die Patienten des Sanatoriums sein werden.

Thomas Pucher, Norbert Adam, Juni 2005


Die Blume des Lebens

Die Blume des Lebens ist ein ?ber Jahrhunderte und Jahrtausende verwendetes Symbol. Sie entsteht aus der Geometrie des Kreises. Durch die ?berschneidung von zwei Kreisen mit demselben Radius, so dass jeweils der Mittelpunkt des einen auf dem Umkreis des anderen liegt entsteht als Schnittmenge die sogenannte Vesica piscis, eine der prim?ren Figuren der heiligen Geometrie.

Durch die Beif?gung von weiteren Kreisen entlang des Umfanges des ersten Kreises bildet sich die Blume des Lebens. Sie ist ein Abbild der Entfaltung des Lebens und in allen platonischen K?rpern ist die Geometrie der Blume des Lebens enthalten. Wir k?nnen Darstellungen von ihr auf der ganzen Welt antreffen, von ?gypten, China, ?ber Japan bis nach Mexiko. Gerne wird sie auch mit ?Sprache der Stille? und ?Sprache des Lichtes? ?bersetzt. Sie steht stellvertretend f?r den immer wieder kehrenden Kreislauf des Lebens, im Ausdruck eines Obstbaumes. Der Same bildet einen Obstbaum, der eine Bl?te hervorbringt, die eine Metamorphose durchmacht und sich dann in eine Frucht verwandelt. Diese Frucht birgt in ihrem Inneren den n?chsten Samen, die Saat, die auf die Erde f?llt und bereits den n?chsten Baum in sich tr?gt, der heranw?chst, und in dem schon wieder der n?chste Samen angelegt ist, usw.

Das Geb?ude ist auf der Geometrie der Blume des Lebens aufgebaut. Die Dachform entwickelt sich - ?hnlich einer gotischen Fensterrose - in einer intuitiven Auswahl einer einzigen der in der Blume enthaltenen unendlichen geometrischen M?glichkeiten.




Erdgeschoss

Obergeschoss


Size : 4.780m? BGF

Projektinitiator : Gerhard M?ser

Team : Thomas Pucher, Erich Ranegger, Chri Hoffelner

F?r ihren Input m?chten wir folgenden Personen danken: Fr. Mag. Ursula Gerhold, Stainz; Hr. Mag. Joakim Radaelli Gritsch, Graz; Schwester Margit, Wachkoma Station Geriatrie Graz; Hr. Joachim Marz, Schwaderloch (Ch); Fr. Gabriele Neuberger, Graz; Fr. Beate Sch?tz, Graz; Fr. Christine Trummer, Wolfsberg; Fr. Dr. Med. Monika Weingraber, Graz

1:0 Jon *** Jona
1:1 Und das Wort Jehovas begann an Jona, den Sohn Amittais, zu ergehen und lautete:
1:2 "Mach dich auf, geh nach Ninive, der gro?en Stadt, und ruf gegen sie aus, da? ihre Schlechtigkeit vor mich heraufgekommen ist."
1:3 Und Jona machte sich dann auf und lief weg nach Tarschisch, von Jehova hinweg; und er kam schlie?lich nach Joppe hinab und fand ein Schiff, das nach Tarschisch fuhr. So zahlte er seinen Fahrpreis und stieg in dasselbe hinab, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren, von Jehova hinweg.
1:4 Und Jehova selbst schleuderte einen gro?en Wind auf das Meer, und es entstand ein gro?er Sturm auf dem Meer; und was das Schiff betrifft, es drohte zu zerschellen.
1:5 Und die Seeleute begannen sich zu f?rchten und um Hilfe zu rufen, jeder zu seinem Gott. Und fortw?hrend schleuderten sie die Ger?te, die sich im Schiff befanden, aufs Meer hinaus, um [es] davon zu erleichtern. Jona aber war in das Innerste des mit Deck versehenen Schiffes hinabgestiegen, und er legte sich dann hin und schlief fest ein.
1:6 Schlie?lich trat der Schiffskapit?n an ihn heran und sprach zu ihm: "Was ist denn mit dir, Schl?fer? Steh auf, ruf deinen Gott an! Vielleicht wird der [wahre] Gott zeigen, da? er sich unser annimmt, und wir werden nicht zugrunde gehen."
1:7 Und sie begannen zueinander zu sagen: "Kommt, und la?t uns Lose werfen, damit wir erkennen, um wessentwillen wir dieses Ungl?ck haben." Und sie warfen fortgesetzt Lose, und schlie?lich fiel das Los auf Jona.
1:8 Da sprachen sie zu ihm: "Teile uns doch bitte mit, um wessentwillen wir dieses Ungl?ck haben. Was ist deine Arbeit, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volk bist du?"
1:9 Darauf sagte er zu ihnen: "Ich bin ein Hebr?er, und Jehova, den Gott der Himmel, f?rchte ich, DEN, der das Meer und das trockene Land gemacht hat."
1:10 Und die M?nner begannen sich sehr zu f?rchten, und sie sprachen weiter zu ihm: "Was hast du da getan?" Denn die M?nner hatten erkannt, da? er von Jehova weglief, denn er hatte [es] ihnen mitgeteilt.
1:11 Schlie?lich sagten sie zu ihm: "Was sollten wir mit dir tun, damit sich das Meer f?r uns beruhigt?" Denn das Meer wurde immer st?rmischer.
1:12 Da sprach er zu ihnen: "Hebt mich auf, und werft mich ins Meer, und das Meer wird sich f?r euch beruhigen; denn ich wei?, da? meinetwegen dieser gro?e Sturm ?ber euch [gekommen] ist."
1:13 Aber die M?nner versuchten, sich durchzuarbeiten, um [das Schiff] ans trockene Land zur?ckzubringen; doch sie konnten [es] nicht, denn das Meer wurde immer st?rmischer gegen sie.
1:14 Und sie riefen dann zu Jehova und sagten: "Ach, nun, o Jehova, m?gen wir bitte nicht zugrunde gehen wegen der Seele dieses Mannes! Und lege nicht unschuldiges Blut auf uns, da du selbst, o Jehova, gem?? dem getan hast, woran du Gefallen gehabt hast!"
1:15 Dann hoben sie Jona auf und warfen ihn ins Meer; und das Meer hielt sodann ein in seinem W?ten.
1:16 Darauf begannen die M?nner, Jehova sehr zu f?rchten, und so brachten sie Jehova ein Schlachtopfer dar und legten Gel?bde ab.
1:17 Nun bestellte Jehova einen gro?en Fisch, um Jona zu verschlingen, so da? Jona schlie?lich drei Tage und drei N?chte im Innern des Fisches war.
2:1 Dann betete Jona zu Jehova, seinem Gott, aus dem Innern des Fisches
2:2 und sprach: "Aus meiner Bedr?ngnis rief ich zu Jehova, und er antwortete mir dann. Aus dem Bauch des Scheols schrie ich um Hilfe. Du h?rtest meine Stimme.
2:3 Als du mich [in] die Tiefen warfst, ins Herz des offenen Meeres, da umgab mich gar ein Strom. All deine Brandungen und deine Wellen -- ?ber mich gingen sie hinweg.
2:4 Und was mich betrifft, so sagte ich: 'Ich bin vertrieben worden, von deinen Augen hinweg! Wie werde ich wieder deinen heiligen Tempel anschauen?'
2:5 Wasser umgaben mich bis an die Seele; die Wassertiefe selbst umschlo? mich fortw?hrend. Seegras wand sich um mein Haupt.
2:6 Zu den Gr?nden der Berge fuhr ich hinab. Was die Erde betrifft, ihre Riegel waren ?ber mir auf unabsehbare Zeit. Aber aus der Grube brachtest du dann mein Leben herauf, o Jehova, mein Gott.
2:7 Als meine Seele in mir schwach wurde, war Jehova es, dessen ich gedachte. Dann kam mein Gebet zu dir in deinen heiligen Tempel.
2:8 Was die betrifft, die auf die G?tzen der Unwahrheit achten, sie verlassen ihm eigene liebende G?te.
2:9 Aber was mich betrifft, mit der Stimme der Danksagung will ich dir opfern. Was ich gelobt habe, will ich bezahlen. Rettung geh?rt Jehova."
2:10 Mit der Zeit befahl Jehova dem Fisch, so da? er Jona auf das trockene Land ausspie.
3:1 Dann erging das Wort Jehovas an Jona zum zweiten Mal und lautete:
3:2 "Mach dich auf, geh nach Ninive, der gro?en Stadt, und ruf ihr die Verk?ndigung aus, die ich zu dir rede."
3:3 Darauf machte sich Jona auf und ging nach Ninive gem?? dem Wort Jehovas. Ninive nun erwies sich als eine f?r Gott gro?e Stadt, mit einer Wegstrecke von drei Tagen.
3:4 Schlie?lich begann Jona, in die Stadt hineinzugehen, die Wegstrecke von einem Tag, und er rief st?ndig aus und sprach: "Nur noch vierzig Tage, und Ninive wird umgekehrt werden."
3:5 Und die M?nner von Ninive begannen an Gott zu glauben, und sie riefen dann ein Fasten aus und legten Sacktuch an, von ihrem Gr??ten selbst bis zu ihrem Geringsten.
3:6 Als das Wort den K?nig von Ninive erreichte, da stand er von seinem Thron auf und legte sein Amtsgewand ab und bedeckte sich mit Sacktuch und setzte sich in die Asche.
3:7 Ferner erlie? er den Ruf, und er lie? es in Ninive durch den Erla? des K?nigs und seiner Gro?en sagen, indem [er] sprach: "Kein Mensch und kein Haustier, kein Gro?vieh und kein Kleinvieh sollte ?berhaupt irgend etwas [an Speise] kosten. Niemand sollte Nahrung [zu sich] nehmen. Auch Wasser sollten sie nicht trinken.
3:8 Und m?gen sie sich mit Sacktuch bedecken, Mensch und Haustier; und m?gen sie mit Macht zu Gott rufen und umkehren, jeder von seinem schlechten Weg und von der Gewalttat, die an ihren H?nden war.
3:9 Wer wei?, ob sich der [wahre] Gott umwenden und tats?chlich Bedauern empfinden und von seiner Zornglut umkehren mag, so da? wir nicht zugrunde gehen?"
3:10 Und der [wahre] Gott bekam ihre Werke zu sehen, da? sie von ihrem schlechten Weg umgekehrt waren; und so empfand der [wahre] Gott Bedauern ?ber das Ungl?ck, das ihnen antun zu lassen er geredet hatte; und er lie? [es] nicht tun.
4:1 Jona aber mi?fiel das sehr, und er entbrannte von Zorn.
4:2 Daher betete er zu Jehova und sprach: "Ach, nun, o Jehova, war das nicht meine Angelegenheit, w?hrend ich mich auf meinem eigenen Boden befand? Darum kam ich [dem] zuvor und lief weg nach Tarschisch; denn ich wu?te, da? du ein Gott bist, gn?dig und barmherzig, langsam zum Zorn und ?berstr?mend an liebender G?te und der Bedauern empfindet ?ber das Ungl?ck.
4:3 Und nun, o Jehova, nimm bitte meine Seele von mir, denn es ist besser, da? ich sterbe, als da? ich am Leben bin."
4:4 Darauf sprach Jehova: "Bist du mit Recht von Zorn entbrannt?"
4:5 Dann ging Jona aus der Stadt hinaus und setzte sich ?stlich der Stadt nieder; und er machte sich dort nach und nach eine H?tte, damit er darunter im Schatten s??e, bis er s?he, was aus der Stadt werden w?rde.
4:6 Dementsprechend bestellte Jehova Gott eine Flaschenk?rbispflanze, da? sie ?ber Jona aufgehen sollte, um ?ber seinem Haupt zum Schatten zu werden, um ihn von seinem ungl?cklichen Zustand zu befreien. Und Jona begann sich ?ber die Flaschenk?rbispflanze sehr zu freuen.
4:7 Aber der [wahre] Gott bestellte beim Aufsteigen der Morgenr?te am n?chsten Tag einen Wurm, damit er die Flaschenk?rbispflanze steche; und sie verdorrte allm?hlich.
4:8 Und es geschah, sobald die Sonne aufleuchtete, da? Gott dann auch einen sengenden Ostwind bestellte, und die Sonne stach Jona unabl?ssig aufs Haupt, so da? er in Ohnmacht fiel; und er bat fortw?hrend, da? seine Seele sterbe, und er sagte wiederholt: "Da? ich dahinsterbe, ist besser, als da? ich am Leben bin."
4:9 Und Gott sprach dann zu Jona: "Bist du mit Recht von Zorn entbrannt ?ber die Flaschenk?rbispflanze?" Darauf sagte er: "Ich bin mit Recht von Zorn entbrannt bis zum Tod."
4:10 Aber Jehova sprach: "Dir deinerseits tat es um die Flaschenk?rbispflanze leid, um die du dich nicht m?htest und die du nicht gro?zogst, die sich als blo?es Gew?chs einer Nacht erwies und als blo?es Gew?chs einer Nacht zugrunde ging.
4:11 Und sollte es mir meinerseits nicht leid tun um Ninive, die gro?e Stadt, in der mehr als einhundertzwanzigtausend Menschen am Dasein sind, die nicht einmal den Unterschied zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken kennen, dazu viele Haustiere?"

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