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Atelier Thomas Pucher
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1999 - 2000
Landmark

Office building in Leibnitz, Austria. Invited competition, 1st prize.







net floor area: 950m?

Projektverfasser: LOVE architecture and urbansim ZT GmbH
Team: Thomas Pucher, Herwig Kleinhapl, Bernhard Sch?nherr
Artwork: Flora Neuwirth
Fotos: Andreas Balon

landmark has been published in the spanish boogazine VERB in 2002, publisher: ACTAR, FONT I PRAT ASS. SL

Start
Die Eigent?mer zweier Firmen aus unterschiedlichen Sparten treffen sich im Gastgarten eines Cafes einer sehr kleinen Stadt im S?den ?sterreichs. Beide tragen sich mit dem Gedanken ans Bauen und so beschlie?en sie spontan, ein gemeinsames B?rogeb?ude zu bauen, um das Wachstum ihrer Firmen r?umlich aufzunehmen, nach Au?en hin darzustellen und die gemeinsamen Synergieeffekte zu nutzen.

Competition
W?hrend einer der beiden Auftraggeber bereits erste Vorgespr?che mit Thomas Pucher / love gef?hrt hat, ben?tigt der andere noch weitere Informationen um sich der Wahl seiner Architekten ganz sicher zu sein. Es wird ein Wettbewerb unter vier Architekturb?ros ausgeschrieben. Wir gewinnen diesen Wettbewerb.

Anforderungsprofil
Um die problemlose Umsetzung des Vorhabens zu gew?hrleisten, m?ssen folgende Fragen gekl?rt sein, noch bevor an das ?design? ?berhaupt gedacht wird:

1.. Wie lautet das Unternehmensziel
2.. Welche Strategie verfolgt das Unternehmen, um diese Ziel zu erreichen
3.. Welche Rolle spielt das Geb?ude innerhalb dieser Strategie
4.. Was muss das Geb?ude daher leisten k?nnen

Design
landmark ist der Firmensitz zweier unterschiedlicher Unternehmen. Beide Unternehmen arbeiten auf unterschiedliche Weise, kommunizieren mit ihren Kunden auf unterschiedliche Weise, organisieren ihre Arbeit unterschiedlich, haben verschiedene Tr?ume und ein unterschiedliches Selbstverst?ndnis.

Trotzdem sollen sie ein gemeinsames Geb?ude bekommen.

Freir?ume
In beiden Firmen sind die Mitarbeiter nicht direkt am Unternehmen beteiligt. Demnach ist das Geb?ude nicht ihr Eigentum. Es werden daher Freibereiche ben?tigt die eindeutig frei, also wie Eigentum benutzt werden k?nnen. Diese Freir?ume sind in zwei Schichten um die Kernzone des Geb?udes gelegt:

1. Die Klimafassade liegt als vollst?ndiger Wintergarten rund um das Geb?ude. Sie beinhaltet Pausenr?ume (Raucher / Nichtraucher), Besprechungsr?ume, Terrassen, die Stiege zum Dach, zwei Toiletten, den Haupteingang, L?rmschutz, Lichtsteuerung. Auf jeden Arbeitsplatz entfallen 3m? Wintergarten.
2. Die Au?enr?ume (Garten, Dach, Terrasse) sind im Abstand von maximal 25 Metern mit EDV-Anschlu?buchsen ausgestattet. Im Sommer wird dort verst?rkt gearbeitet.

Kernzone
Die Kernzone ist entsprechend den Betriebsstrukturen der beiden Unternehmen organisiert. Chefb?ro und Besprechungsraum liegen als einzig abgeschlossene R?ume jeweils im Zentrum der Firma, und trennen gleichzeitig die rundum liegenden Arbeitsfl?chen in die entsprechenden Arbeitsbereiche mit den jeweils sinnvollen Raumgr??en (Kommunikation versus L?rmbelastung).

Suporting Zones
Direkt an die Kernzone sind die suporting zones angegliedert: Seminarraum am Dach, Hardware im Erdgeschoss, Cafe und frische Luft in der Mitte.

Ring
landmark an sich besteht aus einem Ring, der auf St?tzen steht und Erweiterungen nach oben und unten besitzt. Mehrere Faktoren waren f?r dieses Konzept ausschlaggebend:

1. Sichtbarkeit: Das Geb?ude steht direkt an einer stark befahrenen Bundesstra?e. Diese liegt zwei Meter ?ber dem Grundst?cksniveau. Das Geb?ude muss also h?her sein, um gesehen zu werden.
2. Erweiterbarkeit: Beide Firmen haben unterschiedliche Expansionspl?ne - Rasches Wachstum durch Ausbau des vorhandenen Standortes bzw. Festigung des Standortes und Gr?ndung von regionalen Zweigniederlassungen. landmark kann also f?r ein Unternehmen linear um 300% erweitert werden, w?hrend f?r das andere Unternehmen (im Ernstfall) das Erdgeschoss ausgebaut werden kann.
3. Klima: Das Geb?ude wird nat?rlich gek?hlt. Die Klimafassade hat thermostatgesteuerte L?ftungs?ffnungen im Boden und an der Decke. Durch die Sonneneinstrahlung entsteht im Sommer ein vertikaler Luftzug von mehreren Metern pro Sekunde (Kamineffekt). Werden nun die Fenster zum Innenhof und zur Klimafassade ge?ffnet, so saugt die Klimafassade die k?hle und ruhige Luft aus dem Innenhof durch die B?ror?ume hindurch an. Es ist immer angenehm k?hl.

Von der Bundesstra?e f?hrt eine breite Rampe zum Haupteingang. Die ist einzig und allein f?r die Kunden des Unternehmens reserviert (die Mitarbeiter parken unter dem Haus). Die Rampe steigt leicht an und kurz vor dem Eingang erinnert man sich gerne an einen Flughafen.

Artwork
In der Nacht leuchtet landmark langsam und abwechselnd in den vier Prim?rfarben der Drucktechnik: gelb, blau, gr?n, magenta. Das Konzept wurde von der K?nstlerin
Flora Neuwirth entwickelt.


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