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Atelier Thomas Pucher
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2001 - 2002
Workstation
Office building in Graz, Austria. Commission






net floor area: 860m?

Team: Thomas Pucher, Herwig Kleinhapl, Rupert Richter-Trummer*
Fotos: Angelo Kaunat

workstation has been published
in the book Architektur_Graz in 2003
in the french magazine amc - le moniteur architecture in 2003
in the austrian magazine AHEAD in spring 2003

* Until 2004 Thomas Pucher was associate and project director at the architectural office love architecture and urbanism ZT GmbH which is therefor stated as the juridical author of this project.

[ Workstation ]

F?r die Moserhofgasse mit ihrer extrem heterogenen Bebauung gibt es aus st?dtebaulicher Sicht nur eine Chance Qualit?t zu generieren: die Heterogenit?t, Unterschiedlichkeit und die Philosophien der verschiedenen Realisierungsepochen weiter zu verdichten und noch extremer auszuformen. Idealerweise k?nnen sie zu einer Art ?Maximum Patchwork? verdichtet und die Nachteile der existierenden Situation dadurch in Vorteile umgekehrt werden.

Dieser Ansatz kommt den Anforderungen an ein modernes B?rogeb?ude sehr entgegen, weil auch hier der mittlerweile zentralste Entwurfsaspekt die Repr?sentation einer ? m?glichst pr?gnanten ? corporate identity darstellt. Im Falle der [ Workstation ] konnte diese corporate identity in einem relativ linearen Vorgang aus den Anforderungen der Nutzer, den Beschr?nkungen des Grundst?ckes und dem Einsatz entsprechender dramaturgischer Elemente entwickelt werden.

Aus der vorgeschriebenen Geb?udeh?he, der Notwendigkeit nach g?nstigen Parkfl?chen (ohne Parklift) und der maximalen Ausnutzung der Bebauungsdichte ergab sich die von Unten abgetreppte Form des Bauk?rpers mit dem darunter liegenden Parkdeck in Form einer Wanne. Der dadurch entstehende Pavilloncharakter, der in letzter Konsequenz das Geb?ude auch frei ? ohne seitlich anschlie?ende Bebauung ? stehen lassen k?nnte, entspricht dabei durchaus den einleitend erw?hnten st?dtebaulichen ?berlegungen.

Die B?rogeschosse selbst sind im Wesentlichen nach der ?gr?nen? Nordseite hin ausgerichtet; zum S?den hin bildet die vorgeh?ngte Fassade einen Sicht- und Sonnenschutz. Die Fassade besteht aus handgefertigten GFK Elementen (glasfaserverst?rkter Kunststoff), wie sie im Bootsbau Verwendung finden. Ihre vielf?ltige Bedeutung erschlie?t sich in mehreren Schichten: Zuerst einmal ist sie pr?gnant genug um im Kopf der Beobachter haften zu bleiben. Zum Zweiten stellt sie nat?rlich ein lesbares Abbild dar f?r die Firma, die dahinter arbeitet, f?r Ihre Haltung, Innovationsfreude, Kompetenz. Zum Dritten bildet sie dramaturgische Erlebnisse: von Au?en wie von Innen ver?ndern die blauen ?ffnungen vor den Fenstern das jeweilige Bild des ?Dahinter?. W?hrend von Au?en gesehen eine Art Geheimnis aufgebaut wird, bilden die ?ffnungen von Innen gesehen seltsam blau und zeitlos entr?ckte Fragmente der Au?enwelt.



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