Projekte
Urban I Culture I Wellness/Health I Office I Shopping I Villa I 
Atelier Thomas Pucher
News I Team I Contact I 
2000 - 2002
Villa S
Villa in Leibnitz, Austria. Commission







Maximale Gr??e war der Wunsch des Bauherren.
Um das maximale Haus zu erhalten, wurden die Au?enw?nde bis an die Grundst?cksgrenze ausgedehnt. Die Au?enwand wird zur Gartenmauer und bleibt geschlossen, als Antwort auf die umliegenden Einfamilienh?user. S?mtliche R?ume befinden sich auf einer Ebene und ?ffnen sich zum Atrium, so dass die Gr??e des Hauses sp?rbar wird, der Au?enraum wird zum Innenraum.

Nutzfl?che : 310m?

Team : Thomas Pucher, Claudia Wemmers, Erich Ranegger*
Das Gem?lde "Hasenjagd" wurde vom K?nstler Konrad Adam eigens f?r die Villa S angefertigt.

* Until 2004 Thomas Pucher was associate and project director at the architectural office love architecture and urbanism ZT GmbH which is therefor stated as the juridical author of this project.


Ein ger?umiges Haus mit Freiraumbezug, das aber nach Au?en doch m?glichst gut abgeschottet ist, w?nschte sich der Bauherr, ein junger Unternehmer, f?r den Thomas Pucher mit love bereits ein B?rohaus in Leibnitz errichtet hat.
Aufmerksamkeit erregt schon die Fassade des dreiseitig angelegten Hauses. Der schlichte graue Putz ist von einem weiss-silbrig schimmernden Muster, wie es von barocken Brokatstoffen bekannt ist, ?berzogen. Ist auch der Schiebeladen vor dem gro?en Wohnzimmerfenster an der Strassenseite geschlossen, pr?sentiert sich das Objekt wie eine textilverkleidete Schatulle, die ein grosses Geheimnis um ihr Innenleben macht.
Introvertiert wirkt die Villa S jedoch nur zu den angrenzenden Grundst?cken hin. Ausblick und Freiraumbezug gibt es mehr als genug. In keinem Raum des Hauses kommt ein Gef?hl der Beengtheit auf. Wie auch, bei stolzen 310 m? Haushalt, die durch die sparsame M?blierung, den einheitlichen Fussboden (schlichter geschliffener Estrich), die Raumh?hen und die Glasfl?chen zum Innenhof hin so richtig zur Geltung kommen.
Der ?ber 200 m? grosse Patio, den das Geb?ude umschliesst, ist vor allem f?r das Wohnzimmer und das ger?umige Bad durch die grossen Verglasungen eine stets pr?sente Raumerweiterung. Dem Schlafzimmer im s?dlichen Trakt ist ein intimerer, weiss gekiester Hof mit Japan-Ankl?ngen vorgelagert. Ein dritter Hof befindet sich an der Nordostecke. Er verbindet das Herrenzimmer ? so etwas gibt es heute wieder ? mit dem Weinkeller, der ebenfalls Teil der geh?ftartigen Anlage ist. Dieser hof wird nach Au?en von W?nden aus Steink?rben umgeben.

In die Kategorie ?low-budget-H?user? pa?t die Villa S schon allein ihrer Gr??e wegen nicht. Sinnvoll sparen ohne Qualit?tseinbu?en kann man auch bei repr?sentativen Residenzen, lautete die Botschaft. Teure Bodenbel?ge, Fassadenverkleidungen sowie Keller- und dachgescho?e verursachen Material- und Arbeitskosten. Und zum stilvoll Wohnen sind sie - wie man sieht - entbehrlich. Daf?r wurde in gro?e R?ume investiert ? und in ein entsprechend weitl?ufiges Grundst?ck.

Text aus der Tageszeitung ?Der Standard?, 19.04.2003



NEWS NEWS