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Atelier Thomas Pucher
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2006
Best of both Worlds
Office building and Shopping Facilities in Graz, Austria. Invited Competition.

Identity - das Tor zur Stadt
Das Grundst?ck das sich die Pachleitner Gruppe und die WEGRAZ ausgesucht haben ist in seiner Art etwas Besonderes. Es bietet unglaubliche Pr?senz an einer der meist befahrenen Stra?en von Graz bei gleichzeitig direktem Anschluss an das ?ffentliche Verkehrsnetz. Es beinhaltet die M?glichkeit einer pr?gnanten Torsituation f?r die Einfahrt in die Stadt ? nichts weniger als ein Wahrzeichen kann hier geschaffen werden.

Auf der anderen Seite stehen ? typisch f?r einen Standort dieser Lage ? einige ?Knackpunkte? die es zu l?sen gilt. Einerseits der L?rm der mit dem Verkehr einhergeht. Andererseits der Nutzungsmix aus Autobahn, Einfamilienh?usern, Gewerbeimmobilien und Stadion inklusive dem aufregenden Grundst?ckszuschnitt, alles zusammen eine Folge der chaotischen Stadtentwicklung des letzten Jahrhunderts.

Mit der Landschaft und den T?rmen reagiert der Entwurf auf die Anforderungen und Zw?nge in vielerlei Hinsicht:

a. WEGRAZ Towers (white cubes): Aus der Anforderung einer marktf?higen Immobilie ergibt sich ein generell verst?ndliches Bild von Modernit?t, Eleganz, Flexibilit?t und Zielgerichtetheit welches mit den Assoziationen der Landschaft zu einem nutzerfreundlichen, zukunftsweisenden Gesamtbild geformt wird. Die WEGRAZ T?rme richten sich also an ein allgemeines Publikum und k?nnen von einer breiten Masse verstanden werden.

b. Pachleitner Tower (black cube): Aus der Sicht einer Kult Marke muss auch das Headquarter Kultcharakter besitzen. Entsprechend greift das Geb?ude auf tiefer liegende Mythen zur?ck. Es benutzt die Landschaft auf zweierlei Weise: einerseits um sich eine Sockel mit Distanz zu geben, andererseits um an die Urkr?fte - und M?chte - der Natur anzubinden. Die tats?chlichen Eliten waren immer mit der Natur (dem Kosmos) verbunden.

c. Identity: Durch die Formulierung der ansteigenden Landschaft und der zueinander verdreht stehenden T?rme ergeben sich in der Bewegung entlang des Grundst?ckes dramatische Perspektiven und Bezugspunkte. Jeder Bauteil f?r sich wird hintereinander inszeniert.

d. Landschaft und Geb?ude verschmelzen zu einem Ganzen. Trotz der starken Bebauung wird das Gr?nraumangebot am Ort erh?ht. Die Landschaft wird als Park f?r Mitarbeiter, Kunden und Besucher ausgebildet.

e. Da ein wesentlicher Teil der Baumassen ?unter der Erde? liegt wird die vergleichsweise hohe Dichte nicht als solche wahrgenommen. St?dtebaulich bieten die Einzelbauk?rper weitere Vorteile: Belichtung und Aussicht nach allen Seiten f?r jeden Bauteil (und Arbeitsplatz); Flexibilit?t in Anordnung und H?he f?r jeden Bauk?rper an sich.

f. Schallschutz: Die Landschaft bietet durch die Steigung nach Norden den notwendigen Schallschutz von der Autobahn. Zus?tzlich wirkt entsprechende Bepflanzung akustisch mildernd. Damit einhergehend wird durch das Konzept der T?rme die Durchl?ftung des Gebietes nicht beeintr?chtigt.

g. Vermietung: Neben der klaren Identit?t bieten die Turmgrundrisse einfach vermietbare Einheiten mit guter Belichtung ab 200m? Gr??e an. Ab 400. bzw. 500m? kann man sein eigenes Gescho? mieten und entsprechend darstellen.


Fassade:
Die H?lle des Geb?udes besteht aus schwarz eloxierten Aluminiumbl?ttern. Auf einem Modulma? von 3,70 / 3,70m aufbauend werden je Element 8 Bl?tter mit Teleskoparmen mechanisch bewegt. Die Bl?tter regulieren den Sonnenschutz und die Pr?senz des Geb?udes nach Au?en. Je nach Stellung ist das Haus introvertiert geschlossen oder vollkommen transparent.

The flower grows
Am Morgen ?ffnet sich die Fassade langsam ? um zu Mittag vollst?ndig ge?ffnet zu sein ? und gleichzeitig den gr??ten Sonnenschutz zu bieten. Gegen Abend schlie?t sich die Bl?te wieder, im Westen etwas schneller und im Osten langsam. Sie reagiert auf das Licht wie eine Bl?te.
In der Nacht sind die Bl?tter manchmal leicht ge?ffnet, gerade genug um geheimnisvolles Licht von Innen durchschimmern zu lassen.


Team: Thomas Pucher, Martin Mathy, Martin Zettel, Christine Pucher, Heidrun Primas

1880: everything is green

2010: the green comes back

The Landscape and the Towers - Eine Landschaft mit drei T?rmen


Dramaturgie in der Bewegung
Sehr bewusst sind alle Bauk?rper reduziert und einfach in ihrer Konfiguration. Wirtschaftliche und dramaturgische Aspekte verweben sich dabei: Die Landschaft als Sockel, der die Bauk?rper hochhebt und ? bezogen auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungen ? eindrucksvoll dramatisiert. Demgegen?ber die strukturell einfache Form der Konstruktion und das optimale Oberfl?chen- / Volumenverh?ltnis.










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